Was leistet KI-Automatisierung im Rechnungseingang?

KI-Automatisierung im Rechnungseingang erkennt Rechnungsinhalte unabhängig vom Layout, prüft Pflichtfelder nach § 14 UStG, gleicht mit Bestellung und Wareneingang ab, ordnet Kostenstellen zu und bereitet Freigaben sowie die Übergabe an die Buchhaltung oder DATEV vor. Die Mitarbeitenden konzentrieren sich auf Klärfälle, statt jede Rechnung manuell zu erfassen.

Verarbeitungsschritte

Vom Posteingang bis zur Freigabe

Die Verarbeitung folgt einem klaren Ablauf, der menschliche Kontrolle an den richtigen Stellen vorsieht. Routinerechnungen laufen automatisiert durch, Ausnahmen landen direkt bei der zuständigen Person mit allen Kontextinformationen.

  • Erfassung: E-Mail-Postfach, ZUGFeRD, XRechnung, PDF, Papier-Scan
  • Erkennung: Layout-unabhängige Extraktion von Lieferant, Beträgen, Positionen
  • Pflichtfeldprüfung: § 14 UStG, Steuersätze, Bankverbindung, Lieferdatum
  • Abgleich: Bestellung, Wareneingang, Rahmenvertrag, Lieferantenstammdaten
  • Kontierung: Vorschlag von Kostenstelle, Kostenträger und Konto
  • Freigabe: Workflow nach Wertgrenzen und Verantwortlichkeiten
  • Übergabe: Buchungsstapel an ERP oder DATEV
Integration

Anbindung an ERP, DMS und DATEV

Eingangsrechnungen sollen am Ende dort landen, wo sie hingehören: in der Buchhaltung, im ERP oder im DMS. Wir bauen die KI-Verarbeitung als zusätzlichen Schritt vor diese Systeme – ohne sie zu verändern.

  • DATEV-Anschluss inklusive Buchungsstapel-Übergabe
  • ERP-Integration in SAP, Microsoft Dynamics, abas, Sage und weitere
  • DMS-Ablage mit indizierten Metadaten und Volltextsuche
  • Workflow-Engines für Freigabe nach Wertgrenzen und Rollen
  • Unterstützung von ZUGFeRD und XRechnung (E-Rechnungspflicht)
Vorgehen

So gehen wir vor

  1. ProzessaufnahmeWelche Belegarten kommen wie ins Haus? Welche Freigaberegeln gelten?
  2. LösungsdesignErfassungswege, Erkennung, Abgleich, Kontierung, Freigabe und Übergabe.
  3. Pilot (4–8 Wochen)Produktiver Betrieb mit ausgewählten Lieferanten oder Belegarten.
  4. RolloutAusweitung auf alle Eingangsrechnungen, Standorte oder Mandanten.
  5. BetriebMonitoring der Trefferquoten, Anpassung an neue Belegformate, Modellpflege.
Nutzen

Was Sie konkret davon haben

Bis zu 80 % Automatisierungsquote

Routinerechnungen mit klarer Bestellreferenz laufen automatisiert durch – Mitarbeitende konzentrieren sich auf Klärfälle.

Deutlich kürzere Durchlaufzeit

Vom Posteingang bis zur Freigabe in Stunden statt Tagen. Skontofristen werden zuverlässig eingehalten.

Weniger Fehler, bessere Compliance

Pflichtfeldprüfungen, Audit-Trail und Dokumentation sorgen für eine saubere, prüfbare Verarbeitung.

E-Rechnungspflicht abgedeckt

ZUGFeRD und XRechnung werden nativ verarbeitet – die ab 2025 schrittweise eingeführte E-Rechnungspflicht im B2B ist abgedeckt.

Häufige Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen

PDF (auch Bild-PDF), ZUGFeRD, XRechnung, gescannte Papierrechnungen sowie strukturierte EDI-Formate. Die Erkennung ist layout-unabhängig und funktioniert auch bei wechselnden Lieferanten.

Unklare Vorgänge landen in einer Klär-Queue mit allen extrahierten Informationen und Hinweis auf das Problem. Mitarbeitende entscheiden, ohne erneut alles selbst erfassen zu müssen.

Bei strukturierten Eingangsrechnungen mit klarer Bestellreferenz erreichen wir Trefferquoten von 90 Prozent und mehr. Bei stark unstrukturierten Belegen kann die Quote niedriger liegen – das prüfen wir im Pilot.

Ja. Wir übergeben Buchungsstapel im DATEV-Format inklusive der nötigen Belege und Indexierungen. Steuerberater können die vorbereiteten Buchungen direkt übernehmen.

Die seit 2025 schrittweise eingeführte E-Rechnungspflicht im B2B-Bereich wird abgedeckt: Eingehende ZUGFeRD- und XRechnung-Dateien werden direkt strukturiert verarbeitet, ohne Umwandlung über OCR.

Ein produktiver Pilot ist in 4 bis 8 Wochen umsetzbar. Voraussetzung sind Zugriff auf das Rechnungspostfach, eine ERP- oder DATEV-Anbindung und klare Freigaberegeln.

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